CHRISTIAN
THAUBERGER

 

ICH STELLE MICH VOR

Ich heiße Christian und bin 22 Jahre alt. Seit 2019 studiere ich Wirtschaftswissenschaften an der Friedrich-Alexander-Universität in Nürnberg. Zuvor studierte ich vier Semester Öffentliches Recht und Politikwissenschaften mit dem Schwerpunkt Internationale Beziehungen und Menschenrechte. Durch die Wahl meiner Schwerpunkte befasste ich mich im Laufe meines Studiums mit der aktuellen humanitären Problemlage. Die 2015 verabschiedeten Millenniums-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen beschäftigten mich schon in meiner Schulzeit. Mit der UN-Agenda 2030 ergreife ich die Chance jetzt für eine nachhaltige Zukunft zu handeln.

WAS TREIBT MICH AN MENSCHEN IN NOT ZU HELFEN?

Mit dem Älterwerden kommt die Lebenserfahrung Hand in Hand. Das Verantwortungsbewusstsein entwickelt sich und man erkennt zunehmend die eigenen Verpflichtungen im Leben.           
Meine Eltern flüchteten aus Krisen und Kriegsregionen des postsowjetischen Raumes und fanden sich hier in Sicherheit. Das neue Leben wurde begleitet von den typischen Folgen einer Flucht, Trennung von Familien und Heimat. Das sich Zurechtfinden in einem neuen Land, einer neuen Kultur und Sprache, förderten Ängste zu Fragen der existenziellen Hinsicht. Diese Probleme können nicht von einer Person gestemmt werden. Ihnen wurde geholfen, dafür sind sie aber auch ich dankbar. Hilfe in solch schwerer Zeit ist ein Akt der Humanität, welcher selbstlos erfolgt. Diese mich unmittelbar betreffende Geschichte, sowie die persönliche Erfahrung und Entwicklung gaben mir den Anstoß, aus Überzeugung gegen bestehende Probleme in der Gesellschaft zu handeln.


In demselben Alter, in dem meine Eltern eine wichtige Entscheidung zu treffen hatten, möchte auch ich eine Entscheidung treffen. Es ist ein großes Privileg und nicht selbstverständlich den Lebensstil wie wir ihn hier und heute kennen, für alle Menschen Weltweit als Standard anzusehen. Auch hier in Deutschland herrscht eine Kluft der sozialen Ungleichheit. Ich sehe in der INOPIA FOUNDATION die Möglichkeit aus Überzeugung zur Humanität, den Menschen und der Gesellschaft etwas zurückzugeben und somit zu einer aktiven Mitgestaltung in der Gesellschaft beizusteuern. Das Ziel ist es dauerhaft etwas Gutes zu bewirken.

 

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